Joy- Therapiehund in Ausbildung

Im Rahmen des ganzheitlichen Ansatzes in meiner Praxis haben wir uns Unterstützung von Joy geholt. Sie ist ein Maltipoo, am 21.9.21 geboren und wird von mir in Zusammenarbeit mit einer Hundeschule zum Therapiehund ausgebildet. Sie wird selbstverständlich regelmäßig auf ansteckende Krankheiten untersucht, entwurmt und ist geimpft. Joy hat keinen Zugang zu Räumlichkeiten in denen Blut abgenommen, geimpft oder andere Maßnahmen durchgeführt werden, an die besondere hygienische Bedingungen geknüpft sind. Ansonsten werden Sie die kleine Fellnase, wenn Sie es nicht ausdrücklich an der Anmeldung ablehnen wahrscheinlich im Behandlungsraum 1 antreffen. Da die Ausbildung erst begonnen hat und Sie sich erst an Ihre Umgebung gewöhnen muss, bitten wir beide um Nachsicht, wenn der Ablauf noch nicht reibungslos klappt.

Für Interessierte zum Weiterlesen:

Der Maltipoo ist eine Mischung aus Malteser und Pudel. In ihm vermischt sich die Intelligenz und Gelehrigkeit des Pudels mit der Furchtlosigkeit und dem Temperament des Maltesers. Heraus kommt ein fröhlicher, lebenslustiger und kinderlieber Hund, der sich gut als Begleit-, Therapie- und Besuchshund eignet. Das schöne ist, dass der Maltipoo so gut wie nicht haart, weshalb er auch für Allergiker unproblematisch ist.

Therapiehunde werden gezielt eingesetzt, um das Leiden von physisch und psychisch kranken Menschen zu lindern. So helfen sie zum Beispiel in der Psychotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie, Heilpädagogik und in vielen anderen sozialen und therapeutischen Bereichen. Man schätzt sie in Behinderteneinrichtungen jeder Art, in Kindergärten, in Schulen, in Alten- und Pflegeheimen sowie in Hospizen und Palliativstationen. Darüber hinaus besuchen sie Gefängnisse und leisten einen wertvollen Beitrag zur Resozialisierung der Gefangenen.

Es wurde mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen und in mehreren Studien belegt, dass der Kontakt zu Tieren, insbesondere zu Hunden, beim Menschen positive Auswirkungen auf den körperlichen und seelischen Gesundheitszustand hat.

Ein Hund geht immer völlig wertfrei auf den Menschen zu, befriedigt das Zuneigungs- und Zuwendungsbedürfnis, mindert Einsamkeit oder soziale Isolation und steigert zumindest das Wohlbefinden. Tierbesuche haben Blutdruck und Pulsfrequenz senkende Wirkung, die Patienten sprechen besser auf Medikamente an, so können sich z.B. die Genesungszeiten nach Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich verkürzen. Die Grob- und Feinmotorik wird durch gezielte Übungen, auch Füttern aus der Hand, trainiert. Das warme weiche Hundefell vermittelt bei Berührung Wärme, Ruhe und Geborgenheit. Therapiehunde wirken kommunikationsfördernd, antidepressiv und motivationssteigernd.

Therapiehunde werden niemals als ein Mittel zum Zweck eingesetzt und sind keine therapeutischen Allheilmittel. Sie können nicht heilen, aber seelisches und körperliches Leiden mindern. Ihre Aufgaben können die Hunde nur in Zusammenarbeit mit ihrem Hundeführer optimal und wirksam erfüllen.