Leistung
Den Körper befreien, die Selbstheilung aktivieren.
Die Infusionstherapie ist eine gezielte Möglichkeit, den Körper in Phasen erhöhter Belastung zu unterstützen, Regenerationsprozesse zu fördern und die innere Stabilität zu stärken.
Durch die direkte Zufuhr von Mikronährstoffen über die Vene stehen diese dem Organismus unmittelbar zur Verfügung. So kann der Körper effizient versorgt werden – insbesondere dann, wenn der Bedarf erhöht ist oder die Aufnahme über den Verdauungstrakt eingeschränkt ist.
In meiner Praxis setze ich Infusionen bewusst als Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes ein. Ziel ist es nicht nur, kurzfristig Energie zuzuführen, sondern den Körper dabei zu unterstützen, wieder in seine eigene Regulationsfähigkeit zu finden.
Dr. med. Diana Roesner
Praxisinhaberin
Infusionstherapien können sinnvoll sein:
- in Phasen von Erschöpfung und anhaltender Belastung
- zur Unterstützung von Regeneration und Stabilisierung
- nach Erkrankungen oder in Zeiten erhöhter Beanspruchung
- präventiv, um die körperliche und mentale Widerstandsfähigkeit zu stärken
Je nach individueller Situation kommen unterschiedliche Infusionskonzepte zum Einsatz, darunter Vitamin-C-Infusionen, Vitamin-B-Komplexe sowie individuell abgestimmte Kombinationen.
Mir ist dabei eine sorgfältige ärztliche Einschätzung besonders wichtig. Die Auswahl erfolgt nicht pauschal, sondern orientiert sich an Ihrer persönlichen Situation, Ihren Beschwerden und Ihren Zielen.
Die Infusionstherapie ersetzt keine notwendige medizinische Behandlung, kann diese jedoch sinnvoll ergänzen und den Körper in seiner natürlichen Fähigkeit zur Regulation und Regeneration unterstützen.
Infusion mit Vitamin C (Ascorbinsäure)
Eine der wichtigsten Eigenschaften der Ascorbinsäure ist ihre Fähigkeit, im Körper gebildete sogenannte freie Radikale zu eliminieren. Die Spurenelemente Zink, Selen oder Mangan arbeiten dabei zusammen mit Vitamin C wie ein „Rostschutzmittel“: Das bedeutet, dass sie die Zellen des Körpers vor der Oxidation durch freie Radikale schützen. Vitamin C hilft so dabei, das menschliche Immunsystem zu stärken und die Anfälligkeit für Erkältungen, aber auch für Allergien, Asthma oder Rheuma zu senken. Darüber hinaus benötigt der Körper es für den Aufbau des Bindegewebes, den Kollagenaufbau, zum Ankurbeln von Entgiftungsprozessen in der Leber sowie zum Binden und Ausscheiden von Schadstoffen. Unsere moderne Lebens- und Ernährungsweise führt heute oft zu einem Vitamin-C-Mangel. In Lebensmitteln, die lange Transportwege zurücklegen müssen und lange gelagert werden, ist der Vitamin C Gehalt meist sehr gering und oft nicht mehr nachweisbar, auch bei vielen Erkrankungen/ Lebensbedingungen findet man oft einen niedrigen Wert für Vitamin C. Beispiele hierfür sind: Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes, Erschöpfung, Depressionen, Chronische Erkrankungen (Arthritis, Arthrose usw.), Dauerstress, starke körperliche Belastung, (Leistungssport, vor und nach Operationen), Raucher, Senioren, Einnahme bestimmter Medikamente (Antibiotika, Antidiabetika, ASS, usw.), Chronische Darmerkrankungen (hier kann die VitC Aufnahme im Darm gestört sein) Der menschliche Organismus kann über den Darm nur eine begrenzte Menge an Vitamin C ins Blut aufnehmen. Der Überschuss wird über die Exkremente wieder ausgeschieden. Wird aus therapeutischen Gründen ein höherer Vitamin-C-Spiegel im Blut benötigt, lässt sich dieser nur über hochdosierte Vitamin-C-Infusionen erreichen. Dabei ist der Vitamin-C-Spiegel im Blut vorübergehend so hoch, dass auch Gewebe mit besonders hohem Bedarf (Weisse Blutkörperchen, Hirnanhangdrüse, Nebenniere, Augenlinse, Gehirn, … ) ausreichend versorgt werden können.
In diesen Fällen kann eine Hochdosis-Vitamin-C-Infusion sinnvoll sein:
- ständig wiederkehrende Erkältungen, Abwehrschwäche
- chronische Nasen-Nebenhöhlenentzündungen –
- Erschöpfung, Burnout
- Asthma und Allergien
- Wundheilungsstörungen
- rheumatische Beschwerden
- Gefäßerkrankungen (z. B. Herzkrankheiten)
- Grauer Star
- Gürtelrose
Die Zahl der Vitamin-C-Infusionen und die dabei zu verabreichenden Dosierungen sind je nach Krankheitsbild sehr unterschiedlich. Wir beraten Sie gerne.
Infusion mit Vitamin B-Komplex (B1, B6,B12,Folsäure)
Vitamin B1 wird aufgrund seiner Wirkung auf das Nervensystem auch als Stimmungsvitamin bezeichnet. Es ist an der Bildung des wichtigen Botenstoffes Serotonin beteiligt und wirkt im Kohlenhydratstoffwechsel mit. Vitamin B6 bildet die Vorstufe für mehr als 200 Enzyme. Es ist am Aminosäurestoffwechsel und am Nervenstoffwechsel beteiligt und unterstützt die Funktion des Immunsystems. Den meisten Menschen ist das Vitamin B11 eher unter der Bezeichnung Folsäure bekannt. Folsäure ist ein Zellvitamin, das für alle Wachstumsprozesse mit Zellteilungen bedeutsam ist. Gemeinsam mit Vitamin B12 und Vitamin B6 sorgt Folsäure zudem für den Abbau der toxischen Aminosäure Homocystein bzw. Umbau zu Methionin. Ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut geht mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall einher. Auch zwischen Alzheimer und Homocystein besteht ein Zusammenhang. Für einen Vitaminmangel gibt es verschiedene Ursachen. Eine davon ist Fehlernährung. Da die Nährstoffdichte in unseren Nahrungsmitteln stark abgenommen hat, erreichen viele Menschen die notwendige Menge an Vitaminen nur noch mit einer sehr gesunden, frischen, nicht industriell hergestellten und ausgewogenen Ernährung. Insbesondere Menschen, die wenig Fleisch oder gar kein Fleisch zu sich nehmen, entwickeln häufig einen Vitamin B12 Mangel. Eine weitere Ursache für Mangelerscheinungen sind Aufnahmestörungen. Eine gestörte Darmflora oder eine entzündete Darmschleimhaut können ein Hindernis bei der Resorption und Aufspaltung der Vitalstoffe darstellen. Zur Aufnahme des Vitamins B12 ist zudem der sogenannte Intrinsic-Factor erforderlich. Bei Erkrankungen des Magens wie beispielsweise bei einer Helicobacter-Gastritis produzieren die Magenzellen nicht ausreichend Intrinsic-Factor, sodass trotz ausreichender Vitaminzufuhr ein Mangel entsteht. Auch ein erhöhter Bedarf bei Stress kann trotz guter Ernährung zu einem Mangel führen. Häufig tritt ein Mangel an B-Vitaminen kombiniert mit einem Mangel an Magnesium und Vitamin D3 auf. Menschen, die bestimmte Arzneimittel, wie etwa solche zum Schutz des Magens oder zur Verhütung, Psychopharmaka und Antibiotika nehmen, können ebenfalls betroffen sein.
Da die B-Vitamine so viele Aufgaben im Körper übernehmen, sind die Mangelsymptome breit gefächert. Bei einem Mangel kann es zu Hautveränderungen, Depressionen, Schlafstörungen, Blutarmut, Nervenstörungen, Erschöpfung, Schmerzen, Missempfindungen kommen.
In diesen Fällen kann eine Vitamin-B-Komplex-Infusion sinnvoll sein:
- chronische Schmerzen
- Erschöpfung, Burnout
- Fibromyalgie, Fatigue
- Konzentrations-/Gedächtnisstörungen
- Polyneuropathie
- Atherosklerose (zur Senkung des Homocysteinspiegels)
- Gürtelrose
Die Anzahl der Vitamin-B-Infusionen und die Häufigkeit sind je nach Krankheitsbild sehr unterschiedlich. Wir beraten Sie gerne.
Aus der Literatur:
Bei allen o.g. Verfahren handelt es sich um schulmedizinisch nicht anerkannte Verfahren. Die entstehenden Kosten werden aus diesem Grunde von der Gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Es gibt Patienten bei denen keine oder nur eine geringe Wirkung eintritt.
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